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Froschattacke

Diese hübsche Betschwester wurde vom Weihwasser-Beckenfrosch überrumpelt. Nicht immer laufen die Attacken so glimpflich ab.

Der Weihwasser-Beckenfrosch, ist ein Amphibium, welches überwiegend in Gotteshäusern Frankreichs lebt. Eigentlich ist er ein Schädling, der zur Zeit der französischen Revolution von Aufklärern in den Kirchen ausgesetzt wurde. Im 19. Jahrhundert war der W-B-Frosch eine richtige Landplage, heute allerdings unter Kontrolle, ja sogar unter Artenschutz.

Er befindet sich meistens unter der Weihwasseroberfläche und lauert im dafür vorgesehenen Becken auf Beute, welche aus dem Schmuck besteht, der sich an den Fingern älterer Betschwestern befindet. Sobald die frommen Frauen sich segnen wollend den Finger in das Weihwasser tauchen, schnappt er mit langer, glitschiger Zunge das Geschmeide von den Fingern. Einige Alpha-Tiere schaffen es sogar, Halsketten zu erbeuten. Insgesamt gesehen ist dieses Tierchen harmlos, da sich alles Geraubte hinterher in der Kollekte wiederfindet.

Mancherorts erfährt der Weihwasser-Beckenfrosch ein besonders hohes Ansehen und wird gar abgöttisch verehrt - konnten doch, neben dem neuen Dach für die Kapelle, auch neue, prunkvolle Messgewänder angeschafft werden. Schließlich blieb auch noch etwas für die Vergoldung der gesamten Inneneinrichtung übrig.

Die Verehrung des Weihwasser-Beckenfrosches geht sogar so weit, daß er inzwischen als Devotionalie hoch gehandelt wird. Seine Gegner freut’s.


Siehe vielleicht: Weihwasser
Siehe auch: Grenouille de bénitier
Siehe unbedingt: dieses Bild
Dieser Artikel wurde gefördert durch die: Wicidemie Francaise.

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