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Eine Müllcontainerwallfahrt ist das abgefahrenste, was der Reformkatholizismus derzeit zu bieten hat. Nachdem Motorradwallfahrt, Kutschenwallfahrt und selbst Traktorenwallfahrt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann, knüpft diese Art der Gemeindearbeit an den Umweltschutzgedanken an. Als die traditionellen Zug- oder Fußwallfahrten an Schwung verloren, sattelte man zunächst auf individuellere Formen des Pilgerns um. Inliner, Bus, Jogging und Co. konnten aber das Ruder auch nicht herumreißen, so daß man analog zur Behindertenwallfahrt (einer sitzt im und der andere schiebt den Rollstuhl) dieses unkonventionelle Konzept entwickelte. Sether rollen alljährlich unzählige Müllcontainerkolonnen an Mariä Heimsuchung auf deutsche Wallfahrtsorte zu. Auch versinnbildlichen diese Symbiosen aus „Containerinsasse“ und „Schiebendem“ sehr schön den christlichen Grundgedanken „Der eine trage des Anderen Last“. Zu Anfang, als in einigen Städten gleichzeitig die Müllabfuhr stattfand, zählte man auf dem Rückweg „merkwürdigerweise“ etliche Pilger weniger als auf dem Hinweg. Derartige Anfangsschwierigkeiten gehören aber dank optimierter Kooperation und Kommunikation mit den lokalen Entsorgungsunternehmen der Vergangenheit an...

Mensch bedenke, Golgatha war auch eine Müllkippe.

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