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Der Vatikan prüft, ob das "Wunder" der Geldvermehrung während der Inflation 1914/23 ein wahres Wunder im Sinne der katholischen Wunderlehre ist.

Ohne der abschließenden Erklärung des Heiligen Stuhls vorzugreifen, darf vermutet werden, dass sich die himmlischen Kräfte nicht mit so profanen Dingen wie Geldangelegenheiten abgeben. Obwohl die Heiligen zu ihren Lebzeiten auf Erden sicher in gewisser Weise Geld auch dazu benutzten Gutes zu tun, wird angenommen, dass die Geldmenge, die bei ihren wohltätigen Werken umgesetzt wurde, keinen Einfluss auf die Heiligsprechung hatte.

Tatsache ist allerdings, dass eine stetige Geldvermehrung in den vatikanischen Schatzkammern zu beobachten ist. Da dieser Geldzuwachs von Seiten der Kurie nie bestritten wurde, wird angenommen, dass die Geldvermehrung grundsätzlich als von Gott gewollt eingestuft wird.

Die Argumentation der Wunderbefürworter betrachtete die exorbitante Geldvermehrung im betreffenden Zeitraum ebenfalls von Gott gewollt. Es müsste sich demzufolge um ein echtes Wunder handeln, da eine solch extreme Geldvermehrung nicht allein von Menschenhand herbeigeführt werden kann.



nicht verwechseln mit: Geldverehrung

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